Auf Nummer sicher: Krankentransport von Babys und Neugeborenen

Bei pädiatrischen Krankentransporten im Flugzeug gelten besondere Vorsichtsmaßnahmen. Schließlich sind unsere kleinsten Patienten noch sehr hilflos und reagieren gerade im ersten Lebenshalbjahr empfindlich auf äußere Umstände. Zudem sind Früh- und Neugeborene noch nicht in der Lage, ihre Körpertemperatur selbstständig zu regulieren. Als Frühgeborene (oder umgangssprachlich Frühchen) werden Säuglinge bezeichnet, die vor der 37. Schwangerschaftswoche geboren werden. Durch die Unreife der Organe sind die gesundheitlichen Risiken bei Frühchen höher als bei normal entwickelten Neugeborenen. Als Neugeborene gelten Babys in den ersten vier Lebenswochen.

Auf Nummer sicher: Krankentransport von Babys und Neugeborenen

Schonende Krankentransporte für Früh- und Neugeborene

Bei Früh- und Neugeborenen versucht man nach Möglichkeit, Krankentransporte zu vermeiden. Wenn dies aufgrund einer Notfallsituation nicht möglich ist, werden spezielle Transportinkubatoren eingesetzt. In diesen Inkubatoren können erkrankte oder zu früh geborene Kinder schonend und medizinisch sicher transportiert werden.

Wenn für den pädiatrischen Transport ein spezialisiertes Ambulanzflugzeug eingesetzt wird, gibt es einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Der Kabinendruck lässt sich so anpassen, dass dieser in etwa dem Luftdruck am Boden entspricht. Diese Maßnahme (ein so genannter Sea Level Flug) wird übrigens auch oftmals bei Patienten mit Lungenerkrankungen und anderen Diagnosen eingesetzt, um einen maximal schonenden Krankentransport zu gewährleisten.

Medizinisches Fachpersonal für Früh- und Neugeborene

Selbstverständlich setzen wir für die Begleitung pädiatrischer Krankentransporte und Ambulanzflüge nur hochspezialisierte Kinderintensivärzte und -krankenpfleger ein, die sich hingebungsvoll um ihre kleinen Patienten kümmern. Die eingesetzten Ärzteteams verfügen über jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet der pädiatrischen Krankentransporte und Auslandsrückholungen sowie ausgezeichnete Kenntnisse der Flugphysiologie. Entsprechend kennen Sie sich mit den möglichen Körperreaktionen auf die besonderen Flugbedingungen hervorragend aus (niedriger Luftdruck, geringerer Sauerstoffgehalt der Luft, Fliehkräfte bei Start und Landung eines Flugzeugs etc.).

Basierend auf diesen Kenntnissen sowie der ständigen Kontrolle der Vitalparameter wie EKG, Herzfrequenz, Sauerstoffsättigung, Körpertemperatur usw. passen die begleitenden Intensivmediziner auch die technischen Einstellungen des Inkubators sowie die Medikation individuell an. Bei Bedarf geben sie zusätzlichen Sauerstoff über eine spezielle Maske. Damit sorgt das medizinische Fachpersonal für die maximale medizinische Sicherheit des kleinen Patienten während des gesamten Krankentransports Ihres Babys.

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Benötigen Sie eine unverbindliche und kostenlose Beratung zu den Möglichkeiten für einen medizinisch sicheren Krankentransport für Ihr erkranktes Baby oder ein Frühgeborenes? Wir stehen Ihnen täglich rund um die Uhr zur Seite und versuchen, die bestmögliche Lösung für Ihr Baby zu finden. Kontaktieren Sie uns:

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