Fliegen mit Epilepsie

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In einer Studie prüften kanadische Neurologen eine Reihe von Hunden darauf, ob sie eine bestimmte Krankheit an ihrem Besitzer im Voraus erkennen können. Tatsächlich konnten etwa 15 % der Hunde den Ausbruch der Krankheit im Vorhinein erkennen. Einige nur wenige Minuten vorher, andere wiederum mehrere Stunden.

Meist handelte es sich um große, weibliche Hunde, die diesen eigentlich unglaublichen Sinn besitzen. Bei der Krankheit handelt es sich um Epilepsie, früher auch Fallsucht genannt. Im Altertum wurden Epileptiker/innen mitunter als Heilige verehrt, die scheinbar einfachen Zugang zur Welt der Götter haben.

Frau mit einem epileptischen Anfall

Was ist Epilepsie wirklich?

Von Epilepsie wird gesprochen, wenn sich im Gehirn eines Menschen Nervenzellen beziehungsweise Neuronengruppen synchron zueinander elektrisch entladen. Das hat zur Folge, dass die betroffene Person unkontrollierbare Bewegungen ausführt und sich oft auch verkrampft.

Dies ist jedoch nur die Beschreibung von Auslöser und Wirkung. Der Begriff Epilepsie umfasst ein enorm hohes Spektrum an Ursachen, die sich in zwei Gruppen aufteilen lassen: einmal in Gelegenheitsanfälle und einmal in die symptomatische Epilepsie. Für beide Gruppen bestehen mehrere mögliche Auslöser. Das kann tatsächlich das Blitzen einer Stroboskoplampe sein, aber genauso gut eine Infektion im Gehirn in Folge eines Zeckenbisses oder ein durch eine Krankheit ausgelöster Anstieg der Kalziumkonzentration im Blut.

Insgesamt lassen sich aktuell 34 Ursachen prognostizieren, die eine Epilepsie verursachen können. Nicht selten steckt hinter den offensichtlichen Ursachen eine genetische Vererbung. Zwar lassen sich die Ursachen feststellen, nicht aber der Zeitpunkt, wann es genau zu einem epileptischen Anfall, kommt.

Warum kann das Fliegen mit Epilepsie gefährlich werden?

Für Epileptiker ist ein Passagierflugzeug ein eher ungeeigneter Ort. Während des Fluges herrscht im Flugzeug ein geringerer Luftdruck als auf Bodenniveau, was zu Anfällen führen kann. Auch die Enge der Räumlichkeiten kann einen epileptischen Anfall auslösen. Der Platzmangel kann bei einem Anfall zu einer erhöhten Verletzungsgefahr der betroffenen Person oder auch zu Schäden bei den anderen Mitreisenden führen.

Letztlich ist es vor allem die fehlende medizinische Hilfe, denn es bedarf nicht einfach eines Arztes, der vielleicht zufällig an Bord ist. Meist werden Epileptiker/innen medikamentös entsprechend der Ursache behandelt. Diese Medikamente sowie krampflösende Mittel sind in der Bordapotheke eines Passagierflugzeuges nicht vorhanden und wenn doch, dürften sie nur von einem Arzt verabreicht oder gespritzt werden. Stewardessen und Stewards sind zwar in Erster Hilfe ausgebildet, sie dürfen jedoch aus Haftungsgründen keine Medikamente ausgeben.

Ein Ambulanzflugzeug bietet viele Vorteile

Die Nutzung eines Flugzeuges ist auch für Epileptiker manchmal unvermeidlich. Zum Beispiel, wenn die Epilepsie erst an einem Ort im Ausland festgestellt wurde. Eine Epilepsie-Erkrankung kann in jedem Alter erfolgen und ist auch nicht an die jeweilige Umgebung gebunden. Das Risiko eines Anfalles während des Rückfluges ist hier sogar besonders hoch, da noch keine ausreichende Diagnose gestellt werden konnte, die die ungefähre Anfallshäufigkeit zeitlich verifiziert.

In einem Ambulanzflugzeug sind Epileptiker auf der sicheren Seite. Während des gesamten Fluges besteht eine medizinische Betreuung durch geschultes Personal, welches im Ernstfall auch medikamentös eingreifen kann. 

Was kostet ein Ambulanzflug?

Jeder Ambulanzflug ist eine individuell organisierte Angelegenheit für eine/n Patient/in. Die hierfür entstehenden Kosten sind von unterschiedlichen Faktoren abhängig. So etwa von der Flugroute und der Flugdauer. Hinzu kommt die Bereitstellung der medizinischen Ausstattung des Flugzeuges sowie die Notwendigkeit eines Bodentransportes. Auch die Kurzfristigkeit des Krankentransports ist ein entscheidender Faktor.

Die Kostenkalkulation kann erst durchgeführt werden, wenn die genannten Parameter feststehen. Diese werden am besten in einem persönlichen Erstgespräch besprochen. 

Erfahren Sie hier weitere Informationen rund um die Kosten eines Ambulanzfluges.

Warum die Ambulanzflug-Zentrale der beste Partner für Ambulanzflüge ist?

Die Organisation eines Ambulanzfluges ist mit keinem anderen Segment im Bereich der Luftfahrt vergleichbar. Es geht um nichts weniger, als in kürzester Zeit ein entsprechend ausgerüstetes und geeignetes Flugzeug zu finden und zum benötigten Zeitpunkt auch chartern zu können. Aber was nützt ein Flugzeug ohne eine Crew? So braucht es Piloten, die auf der Maschine ausgebildet sind und medizinisches Personal, welches sich mit den Besonderheiten eines Ambulanzfluges auskennt.

Der Flug muss bei den Flughäfen der Start- und Zielorte angemeldet werden, besondere Gesetzgebungen sind zu beachten und nicht selten reicht Englisch als Fremdsprache nicht aus. Muss der oder die Patientin eventuell vom Krankenhaus zum Flugzeug und am Zielort wiederum in ein Krankenhaus verbracht werden, so ist auch dies zu organisieren. Bei allem ist auf die Befindlichkeit des oder der Patientin Rücksicht zu nehmen. Ein Ambulanzflug muss also schnell und schonend zugleich vonstattengehen.

Die Ambulanzflug-Zentale besitzt jahrelange Erfahrung darin, Patient/innen aus den entferntesten Winkeln dieser Erde nach Hause zu holen. Das dabei entstandene Netzwerk ist heute mehr als hilfreich bei der Organisation von Ambulanzflügen und es hilft die Kosten zu minimieren.

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