Krankentransport aus den USA

Jedes Jahr besuchen allein aus Deutschland rund 2,4 Millionen Menschen den nordamerikanischen Kontinent, wovon sich rund 2 Millionen für die USA als Reiseziel entscheiden. Die Vereinigten Staaten von Amerika besitzen eine fast schon magische Anziehungskraft, wobei natürlich die Großstädte der Ost- und Westküste dominieren. Aber die Faszination und Ausstrahlung von Metropolen wie New York oder San Francisco schützt nicht vor schwerwiegenden Krankheiten oder Unfällen, die einen Krankentransport aus den USA notwendig machen können.

New York City 

Wann übernimmt eine Versicherung den Krankentransport aus den USA?

Wer in Deutschland gesetzlich oder privat versichert ist, besitzt zunächst keinen Anspruch auf die Erstattung der Kosten für einen Krankentransport aus den USA. Nur mit einer Auslandskrankenversicherung kann dieser Anspruch geltend gemacht werden, jedoch nicht unbedingt zwingend.

Ob ein Krankentransport aus den USA vom Versicherer bezahlt wird, hängt von verschiedenen Umständen und Faktoren ab. Zunächst wird die Schwere der Erkrankung oder der Verletzungen festgestellt und ob diese im Reiseland angemessen behandelt werden können. Das medizinische System in den USA besitzt einen vergleichbar hohen Standard zu Deutschland, weshalb es kaum Fälle gibt, die dort nicht genauso behandelbar sind. Dementsprechend liegt für einen Krankentransport aus den USA nur selten eine medizinische Notwendigkeit vor.

Es kann aber trotzdem zu einem Rücktransport kommen, wenn dieser als medizinisch sinnvoll erachtet wird und derartige Fälle in der Versicherungspolice abgedeckt sind. Eine Einstufung als medizinisch sinnvoll entsteht vor allem, wenn sich durch die Verlegung nach Deutschland die Heilungschancen des Patienten verbessern – unabhängig davon, dass die medizinische Leistung grundsätzlich auch in den USA erbracht werden kann. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Patient nur ungenügend Englisch spricht und somit die wichtige Verständigung schwierig ist oder bessere Behandlungsmöglichkeiten in Deutschland gegeben sind. Auch das soziale Umfeld kann entscheidend sein.

Letztlich bleibt es aber eine Entscheidung des Versicherers beziehungsweise von dessen Vertragsärzten, ob die Kosten für einen Rücktransport aus den USA erstattet werden. Die meisten Versicherungen decken in ihren Policen nur medizinisch notwendige Fälle ab.

Die Entscheidungsprozesse der Versicherung können durchaus langwierig sein, weshalb zu überlegen ist, ob der Krankentransport aus den USA ohne Einschaltung einer Versicherung durchzuführen ist, zum Beispiel durch die Beauftragung der Ambulanzflug-Zentrale, welche die Rückholung unproblematisch und schnell per Ambulanzjet oder Linienflug organisiert. Auch wenn eine Kostenübernahme ausgeschlossen ist, kann ein Krankenrücktransport ohne Versicherung die Lösung sein.

Das geeignete Transportmittel

Für den oder die Patientin sind Ruhe und die beständige medizinische Versorgung die wichtigsten Faktoren zur baldigen Genesung. Darum muss ein Krankentransport so gestaltet sein, dass die Versorgung während der Reise und das körperliche Wohlbefinden gesichert sind. Fast ebenso wichtig ist die Reisedauer, denn bei aller Umsicht bleibt ein Krankentransport eine Stresssituation für den Patienten.

Ambulanzflugzeug

Der schnellste Krankentransport aus den USA erfolgt natürlich im extra bereitgestellten Ambulanzjet, der zudem ausreichend Platz und eine entsprechende Ausstattung besitzt, um selbst intensivmedizinische Maßnahmen durchzuführen. Dazu ist der Ambulanzjet von keinerlei Flugplänen abhängig und kann auch auf kleineren Flughäfen landen. In den USA gibt es insgesamt 180 Verkehrsflughäfen. Es muss also nicht zwingend einer der internationalen Flughäfen sein, wenn etwa die Klinik des zu transportierenden Patienten im ländlichen Raum liegt und ein Transport im Ambulanzfahrzeug zu einem der 30 Großflughäfen zu lange dauern würde.

Linienflugzeug

Nicht jeder Patient benötigt für den Rücktransport eine intensivmedizinische Betreuung. Stabile Patienten, die aber dennoch liegend transportiert werden müssen, können den Krankentransport aus den USA im Linienflugzeug absolvieren.

Entsprechend der hohen Zahl an Besuchern aus Deutschland in die USA ist die Anzahl der Fluggesellschaften, die Flüge von und nach den USA anbieten, sehr hoch. Allerdings sind es wiederum nur relativ wenige, die einen Direktflug im Programm haben und dies nur von ausgewählten Flughäfen aus. Einen Krankentransport aus den USA im Linienflugzeug mit einmal oder vielleicht sogar zweimal umsteigen ist sowohl organisatorisch schwierig als auch zu belastend für den Patienten.

Im Linienflugzeug wird der oder die Patientin den Flug auf einem sogenannten Stretcher erleben. Das ist ein mobiles Krankenbett, das im Fluggastraum an geeigneter Stelle positioniert wird. Für den Krankentransport im Linienjet steht dem Patienten eine medizinische Begleitperson zur Seite, die entsprechende Fachkenntnisse besitzt, um eine beständige Betreuung zu gewährleisten. Wenn der Patient bereits erholt genug ist, um für die Dauer des Flugs aufrecht sitzen zu können, ist auch eine sitzende Patientenverlegung mit medizinischer Flugbegleitung in der Economy Class möglich.

Die Linienfluggesellschaft benötigt im Vorfeld des Flugs bereits die medizinischen Unterlagen, um zu überprüfen, ob der Patient fit to fly ist. Für diese Prüfung benötigt sie in der Regel eine Vorlaufzeit von 1-2 Tagen.

Krankentransport aus den USA, was kostet es?

Im Ambulanzjet

Natürlich spielt der Kostenfaktor bei einem Rücktransport aus den USA eine erhebliche Rolle, wobei es hierzu keine pauschale Aussage geben kann. Warum, wird nachfolgend erklärt.

Der wichtigste Kostenfaktor ist die Strecke, die zurückgelegt werden muss. Die USA dehnen sich von Ost nach West über 4.500 km aus. Der kürzeste Abstand zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland beträgt 7.800 km. Hin und zurück bedeutet dies entsprechend mindestens eine Flugstrecke von 15.600 km, maximal können es aber 24.600 km sein.

Die weiteren Faktoren hängen fast unmittelbar mit dem Gesundheitszustand und dem Betreuungsaufwand für den oder die Patientin während des Fluges zusammen. Im Weiteren steht die Frage nach der Verfügbarkeit zu einem bestimmten Termin im Raum. Je kurzfristiger der Rücktransport angesetzt wird, desto höher sind die Kosten, denn Ambulanzjets sind keine Taxis, die an jeder Ecke auf Kundschaft warten.

Die Ambulanzflug-Zentrale erstellt deshalb auf Anfrage individuelle und natürlich unverbindliche Angebote, wobei der Wirtschaftlichkeit und damit der größtmöglichen Kostenersparnis für den Patienten Rechnung getragen wird.

Im Linienflugzeug

Der Liegendtransport im Linienjet strukturiert sich kostenmäßig etwas anders, aber auch für den Krankentransport aus den USA per Linienflugzeug kann keine pauschale Aussage getroffen werden.

Hier besitzt die Länge der Flugstrecke gegenüber dem Platzbedarf die geringere Relevanz. Für den Aufbau des Krankenbetts im Flugzeug werden in der Regel drei normale Economy-Sitzplätze überbaut oder diese ausgebaut. Hinzu kommen die Sitzplätze für den medizinischen Flugbegleiter und eventuelle Angehörige. Sowohl die Umbauten im Fluggastraum als auch die erhöhte Anzahl an benötigten Plätzen sind in die Kosten einzuberechnen. Ebenso wie beim Ambulanzjet treibt aber auch eine erhöhte Dringlichkeit die Kosten nach oben. Je kurzfristiger die Plätze beziehungsweise der Stretcher im Linienjet gebucht wird, desto schwieriger wird die Planung für die Fluggesellschaft. Auf manchen Strecken und zu bestimmten Uhrzeiten ähneln Linienjets einer S-Bahn im Feierabendverkehr, etwa New York - Frankfurt am Main.

Warum den Krankentransport aus den USA von der Ambulanzflug-Zentrale organisieren lassen?

Kundenberater

Die Ambulanzflug-Zentrale glänzt vor allem durch einen Rundum-Service. Ein Krankentransport aus den USA ist immer eine komplexe Angelegenheit, die nicht am Flugzeug beginnt oder endet. Sie beginnt in der Klinik in den USA und sie endet im Krankenhaus in Deutschland. Hier zeigt sich der Vorteil des vielfältigen Leistungsangebots der Ambulanzflug-Zentrale, wie:

Für Angehörige von Patienten in den USA stellt die Organisation einer Rückholung oft einen Kraftakt dar, der sie schnell an ihre Grenzen bringt. Hier kommt die Erfahrung der Ambulanzflug-Zentrale zum Tragen, die zudem unabhängig von Versicherern ist, die mit der Entscheidung einer Rückholung zögern, während viele Angehörige ihren Vater, ihre Mutter oder das Kind lieber in der Heimat klinisch betreuen lassen möchten. In einer vertrauten Umgebung, einer vertrauten Sprache sowie mit Freunden und Verwandten, deren Zuspruch und Liebe der Genesung dienlich sind.

Darum nehmen Sie am besten jetzt gleich mit der Ambulanzflug-Zentrale Kontakt auf und lassen Sie sich unverbindlich zum Krankentransport aus den USA beraten.

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