Mögliche Fluguntauglichkeit durch Verschlechterung des Gesundheitszustands

Eine medizinische Rückholung oder eine Verlegung über den Luftweg ist für viele Menschen eine schnelle und sichere Möglichkeit, um sich nach einem Unfall oder einer plötzlichen Erkrankung zurück in die Heimat oder in ein anderes Krankenhaus verlegen zu lassen.

Cessna Citation 525a

Abhängig vom Gesundheitszustand des Patienten wird entschieden, welches Transportmittel für die Verlegung infrage kommt.

Schnelle und sichere Verlegung für intensivpflichtige Patienten – nur im Ambulanzflugzeug

Intensivausstattung im Ambulanzflugzeug

Für Patienten, die eine intensivmedizinische Behandlung benötigen, ist ein Transport mittels Ambulanzflugzeug die beste Möglichkeit. Dank einer Ausstattung wie auf einer fliegenden Intensivstation kann das medizinische Personal an Bord auch während des Ambulanzflugs eine bestmögliche Versorgung garantieren. Ein Flugarzt ist stets an der Seite des Patienten, um den Gesundheitszustand rund um die Uhr zu überprüfen und im Notfall sofort eingreifen zu können.

Nach der Bestätigung der Flugtauglichkeit ist ein Transport für viele Patienten möglich. Selbst schwer erkrankte Personen, die unter Krankheiten wie etwa einer Lungenentzündung oder einem Gehirnödem leiden, können dank der Möglichkeit eines Sea-Level-Flugs sicher verlegt werden. Dabei fliegt der Pilot unterhalb der normalen Reiseflughöhe, um enorme Druckveränderung zu verhindern. Die spezielle Druckkabine verhilft ebenfalls zu einem ausgeglichenen Druckverhältnis

Aber wer entscheidet über die Flugtauglichkeit des Patienten? Kann jeder Patient transportiert werden oder müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden?

Flugtauglich? Ja oder Nein

Besonders bei Personen mit chronischen Erkrankungen oder einem sehr akuten Gesundheitsproblem kann es während des Flugs schnell zu Komplikationen kommen. Um eine mögliche Verschlechterung des Gesundheitszustands zu verhindern, muss vor jedem Flug die Flugtauglichkeit des Patienten individuell überprüft werden. 

Aber wer ist für diese Überprüfung zuständig? Da die behandelnden Ärzte oder der Hausarzt die Gegebenheiten in einem medizinisch ausgestatteten Flugzeug nicht kennen, können sie keine ausschlaggebende Aussage über die Flugtauglichkeit machen. Sie können lediglich eine Empfehlung abgeben, die dann an den jeweiligen Flugarzt weitergeleitet wird. Dieser trifft die endgültige Entscheidung darüber, ob ein Patient "Fit-to-fly" ist, da er die Situation an Bord, dank jahrelanger Erfahrung im Bereich des Krankentransports über dem Luftweg, am besten einschätzen kann. 

In der Regel ist eine Person flugtauglich, wenn sie keine Gefahr für Mitreisende darstellt und eine Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht zu befürchten ist. Normalerweise kann der Patient den Ambulanzflug sofort nach der Genehmigung der Flugtauglichkeit antreten. Doch was passiert, wenn sich der Gesundheitszustand kur nach der Einschätzung des Flugarztes ändert? 

Verschlechterung des Gesundheitszustands kann Flug verhindern

In vielen Fällen ist aufgrund der Schwere der Erkrankung ein sehr schneller Transport nötig. Deshalb sollte mit der Organisation des Ambulanzflugs so schnell wie möglich begonnen werden. Bei zu langer Überlegungszeit vonseiten des Patienten oder dessen Angehörigen kann es zu einer plötzlichen Verschlechterung des Patientenzustands kommen. Meistens stellt eine geringe Verschlechterung kein Problem für uns dar: Gibt der Flugarzt weiterhin das okay für den Flug, können wir das Equipment des Flugzeugs auch noch sehr kurzfristig ändern und individuell an die Bedürfnisse des Patienten anpassen. 

Ändert sich der Gesundheitszustand allerdings so stark, dass ein sofortiger stationärer Aufenthalt vor Ort nötig wird, ist es möglich, dass der Flugarzt den Patienten als flugunfähig einstuft. Ist dies der Fall kann es sein, dass der Ambulanzflug nicht mehr oder erst zu einem späteren Zeitpunkt durchgeführt werden kann, was dazu führt, dass der Patient vor Ort operiert oder therapiert werden muss. Um dies zu verhindern, sollte die Bedenkzeit nicht zu lange ausfallen, damit der Patient auf schnellstem Weg in die Heimat oder die Spezialklinik verlegt werden kann.

Bei Corona-Erkrankungen schnell handeln

Der Krankheitsverlauf einer Corona-Erkrankung kann unterschiedlich schwer ausfallen. Häufig kann sich der Gesundheitszustand des Patienten binnen kürzester Zeit ändern: Von oftmals milden Symptomen kann sich der Zustand innerhalb weniger Tage gravierend verschlechtern, sodass ein Krankenhausaufenthalt nötig wird. In solchen Fällen kann es sein, dass ein Patient, welcher zuvor problemlos einen Krankentransport antreten konnte, plötzlich als flugunfähig eingestuft wird.

Mit der Ambulanzflug-Zentrale schnell und sicher fliegen

Wenn Sie einen Ambulanzflug benötigen, können die Experten der Ambulanzflug-Zentrale innerhalb kürzester Zeit ein passendes Flugzeug bereitstellen. Sollten Unsicherheiten bezüglich des Transports bestehen, können Sie uns jederzeit kontaktieren: Wir beraten Sie gerne und beantworten alle offenen Fragen zu Themen wie anfallenden Kosten, die Möglichkeit der Kostenübernahme durch die Versicherung oder die Wahl des geeigneten Transportmittels. Um Sie bestmöglich zu entlasten, übernimmt unser internationales Team auf Wunsch auch gerne die gesamte Kommunikation mit den Ärzten sowie die Einholung aller erforderlichen Genehmigungen.

Kontaktieren Sie uns

Wir sind täglich rund um die Uhr für Sie erreichbar. Unsere Flugplaner beraten Sie kostenlos und machen Ihnen auf Wunsch ein unverbindliches Angebot für Ihren Krankentransport. Kontaktieren Sie uns:

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