Krankentransport mit Coronavirus: Im Ambulanzjet in die Heimat

Das Coronavirus beschäftigt die ganze Welt: Deutschland und viele andere Länder weltweit melden weiterhin zahlreiche neue Fälle. Da das Virus durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen werden kann, ist die Ansteckungsgefahr relativ hoch. 

Krankentransport mit Coronavirus: Frau mit Mundschutz

Durch die internationale Vernetzung, sowie die Ferienzeit halten sich viele Touristen und Geschäftsreisende in den betroffenen Regionen auf. Im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus stellt sich schnell die Frage nach einem Krankentransport in die Heimat: Vor Ort sind die Kliniken durch die schnelle Ausbreitung des Virus bereits an der Grenze der Belastbarkeit und das Vertrauen in das heimische Gesundheitssystem ist bei den meisten Patienten wesentlich höher. Auch Verständigungsprobleme und der Wunsch nach Beistand durch Freunde und Familie können den Wunsch nach einem Krankenrücktransport in die Heimat verstärken.

Darf ein Patient mit Coronavirus fliegen?

Aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr darf ein Patient mit Verdacht auf Coronavirus oder bestätigter Erkrankung nicht im Linienflugzeug reisen. Um Erkrankte in die Heimat zu transportieren, kann nur ein Ambulanzjet genutzt werden. Hier kann der Patient betreut werden wie auf einer modernen Intensivstation. Unser medizinisches Personal prüft zunächst den Gesundheitszustand des Patienten und entscheidet anschließend, ob ein Transport im Ambulanzflugzeug stattfinden kann. Sobald unsere Flugärzte einem Transfer zustimmen, wird Ihr Krankentransport gestartet. Dies läuft wie folgt ab: An Bord ist ein erfahrener Flugarzt für die medizinische Sicherheit zuständig und nutzt dafür modernstes Equipment.

Ambulanzflugzeuge können weltweit schnell bereitgestellt werden. Sie können nicht nur auf den internationalen Verkehrsflughäfen landen, sondern auch auf kleineren Regionalflughäfen. Dadurch können Sie den Patienten ganz in die Nähe des aufnehmenden Krankenhauses bringen, wo nur noch ein kurzer Bodentransport nötig ist. In der Regel kann ein Ambulanzflugzeug noch am gleichen Tag oder am Folgetag bereitgestellt werden.

Natürlich muss auch für einen Flug im Ambulanzjet die Transportfähigkeit des Patienten sichergestellt sein. Hierfür prüft der Flugarzt die medizinische Dokumentation und trifft anschließend seine Entscheidung.

Wie kann ein Patient im Ambulanzflugzeug isoliert werden?

Um Ansteckungen zu vermeiden, müssen Coronavirus-Patienten isoliert transportiert werden. Hierfür wird das Ambulanzflugzeug mit einem modernen Isolations-System ausgestattet. Der Patient liegt bequem und sicher im Inneren des Systems. Dort herrscht ein Unterdruck, der verhindert, dass Viren nach außen gelangen können. Das Belüftungssystem mit Filtern sorgt dafür, dass der Patient mit Sauerstoff versorgt wird und lässt dabei nicht zu, dass Viren mit der verbrauchten Luft verbreitet werden.

Durch verschiedene Ports des Isolations-Systems kann der Flugarzt alle medizinischen Verrichtungen vornehmen, die der Patient benötigt. So ist für die optimale Versorgung des Erkrankten ebenso gesorgt wie für die Sicherheit aller Beteiligten.

Durch unser internationales Netzwerk können wir auch kurzfristig ein Ambulanzflugzeug mit Isolations-System bereitstellen. In Deutschland verfügen dagegen aktuell nur wenige Anbieter über entsprechende Systeme, so dass wir durch die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern den Ambulanzflug wesentlich schneller durchführen können.

Coronavirus: Was kostet der Krankentransport in die Heimat?

Unter Umständen kommt die Auslandskrankenversicherung für die Kosten des Krankentransports in die Heimat auf. Viele Versicherer springen ein, wenn im Aufenthaltsland keine angemessene Behandlung möglich ist. Nur wenige Auslandskrankenversicherungen übernehmen die Kosten auch, wenn in der Heimat „lediglich“ bessere Behandlungsergebnisse zu erwarten sind, obwohl die Behandlung grundsätzlich auch im Aufenthaltsland erfolgen kann.

Falls die Versicherung eine Kostenübernahme ablehnt oder kein ausreichender Versicherungsschutz besteht, können die Kosten des Krankentransports auch privat getragen werden. In diesem Fall können Sie bei privaten Dienstleistern wie der Ambulanzflug-Zentrale unverbindlich ein individuelles Angebot einholen – Pauschalpreise für Ambulanzflüge gibt es leider nicht.

Die Kalkulation der Kosten erfolgt unter Berücksichtigung der genauen Flugstrecke und des benötigten Flugzeugtyps. Außerdem spielen die Anzahl der Begleitpersonen und die Dringlichkeit der Anfrage eine wichtige Rolle.

Ihr Krankentransport mit der Ambulanzflug-Zentrale

Wir organisieren innerhalb kürzester Zeit Ihren Krankentransport. Auch für Patienten mit Coronavirus stellen wir schnell ein Ambulanzflugzeug bereit und sorgen für einen medizinisch sicheren Heimflug. Dabei nehmen wir Ihnen bereits im Vorfeld den kompletten Organisationsaufwand ab, organisieren im Rahmen unseres „Bett zu Bett“ Service alle benötigten Bodentransporte im Kranken- oder Rettungswagen und koordinieren Abhol- und Übergabezeiten. Auf unsere langjährige Erfahrung und unsere internationale Vernetzung können Sie sich jederzeit verlassen.

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Unser Team ist täglich rund um die Uhr für Sie da – auch an Wochenenden und Feiertagen. Wir stehen jederzeit für ein kostenloses Beratungsgespräch oder ein unverbindliches Angebot zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns:

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