Auslandsrückholung aus Australien

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Im australischen Outback können einem Ungetüme begegnen, die bis zu 53 m lang sind, 4,60 m hoch und fast 200 Tonnen wiegen. Nein, obwohl Australien über viele Jahrtausende vom Rest der Welt abgeschnitten war, haben dort keine Dinosaurier überlebt. Die modernen Saurier sind gigantische Lastzüge, die Road-Trains, mit deren Hilfe die Einwohner der riesigen Gebiete in den australischen Wüsten mit den Gütern des Alltags versorgt werden.

Road Train in Australien

Allerdings leben in Australien insgesamt nur 25 Millionen Menschen, davon gut 95 % an den südlichen und östlichen Küsten. Durchschnittlich sind es in ganz Australien 3 Personen pro Quadratkilometer, was bedeutet, dass im Outback Australiens die Personendichte gegen null tendiert. Trotzdem wollen die etwa eine Million Menschen umfassende Gemeinde der Outbackbewohner, in Australien etwas despektierlich „Ocker“ genannt, genauso komfortabel wie die Großstädter an den Küsten leben.

Neben den Road-Trains sind hierzu auch die „Flying Doctors“ von größer Wichtigkeit. Die fliegenden Ärzte Australiens sind für die medizinische Versorgung in den Weiten des Landes zuständig. Ohne Flugzeug ginge es auch nicht. Wenn in der Mitte von Australien von „Nachbarschaft“ gesprochen wird, kann das bedeuten, dass der oder die Nachbarin locker 50 oder 100 Kilometer entfernt lebt und die nächste Stadt und damit der nächste niedergelassene Arzt erst in 500 Kilometer Entfernung zu finden ist. Darum gibt es in Australien über 400 offizielle Flugplätze und tausende Pisten, wozu auch Landstraßen und Highways zu zählen sind, wenn es gerade passt. Wer als Reisender in Australiens großartiger Landschaft erkrankt oder verunfallt, wird deshalb sehr wahrscheinlich mit den Flying Doctors in eine Klinik in der nächst größeren Stadt verfrachtet.

Bezahlt die Auslandskrankenversicherung die Flying Doctors und auch eine Auslandsrückholung aus Australien?

Als Bestandteil des australischen Gesundheitssystems sind die Kosten für den Ambulanzflug mit den Flying Doctors innerhalb Australiens üblicherweise durch die Auslandskrankenversicherung gedeckt. Ein bisschen komplizierter wird es bei der Auslandsrückholung, die beispielsweise von einer deutschen Firma wie der Ambulanzflug-Zentrale organisiert und durchgeführt wird. Hier kommt es auf einen bestimmten Passus in der Versicherungspolice an, ob die Versicherung auch hält, was sie zuvor versprochen hat. Es geht um den Begriff der „medizinischen Notwendigkeit“ einer Auslandsrückholung.

Diese Notwendigkeit besteht eigentlich nicht, weil der medizinische Standard in Australien mit dem deutscher, österreichischer oder schweizer Kliniken vergleichbar ist. Der Versicherer kann darauf verweisen und die Kostenübernahme verweigern. Es ist jedoch aus Gründen der Aktivierung der Selbstheilung sinnvoll, weshalb idealerweise im betreffenden Passus der Police stehen sollte: „medizinisch sinnvoll“. Ein kurzer Blick darauf vor der Unterschrift sorgt in Bezug auf die Auslandsrückholung für mehr Sicherheit.

Womit erfolgt die Auslandsrückholung aus Australien?

Bombardier Global Express

Gemessen von Frankfurt am Main bis Sydney beträgt die Distanz zwischen Mitteleuropa und Australien 16.500 Kilometer. Es ist klar, dass für die Hauptstrecke nur Düsenflugzeuge in Form von Ambulanzjets infrage kommen. Helikopter oder Ambulanz-Krankenwagen fungieren hierbei jedoch als Zubringerfahrzeuge.

Auch die sonst mögliche Option des Transports mit einer Linienmaschine schließt sich aus. Es gibt keine Nonstop-Flüge von Mitteleuropa nach Australien, was bedeutet, dass bei einem Flug mit Linienmaschinen die erkrankte Person bei der Zwischenlandung in ein anderes Flugzeug umgebettet werden müsste, inklusive Wartezeiten im Transitbereich. Unzumutbar für den oder die Patientin und auch ein Organisationsaufwand, der mehrere Tage in Anspruch nehmen würde. Ein Ambulanzjet muss zwar auch zum Betanken zwischenlanden, der oder die Patientin kann dabei jedoch unter medizinischer Betreuung in der Maschine verbleiben.

Die Ambulanzflug-Zentrale, der richtige Partner nicht nur für große Distanzen

Einen Ambulanzflug zu organisieren, ist keineswegs einfach und die Versicherung übernimmt zwar die Kosten, jedoch nicht immer die Aufgaben, die damit zusammenhängen. Für jeden einzelnen Abschnitt, von der Vorbereitung des oder Patientin in der australischen Klinik bis zur Aufnahme im Krankenhaus in der Heimat, müssen bestimmte Prozesse in Gang gesetzt werden. Eine Vielzahl von dazugehörenden Stellen müssen kontaktiert werden, wobei in diesem Fall zum Beispiel sehr gute Englischkenntnisse dazugehören: Schon ein kleiner Verständigungsfehler kann den reibungslosen und damit schonenden Transport stören.

Das Team der Ambulanzflug-Zentrale besitzt einen über Jahrzehnte gesammelten Erfahrungsschatz und ein noch viel wertvolleres Vermögen, ein hervorragendes Netzwerk, mit dem die Organisation der Auslandsrückholung von jedem Kontinent dieser Erde leichter fällt und zugleich die Kosten gering gehalten werden. Es lohnt sich also in mehrfacher Hinsicht, die Ambulanzflug-Zentrale mit der Organisation einer Auslandsrückholung aus Australien zu beauftragen.

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