In Thailand zum Arzt gehen

Wer sich wie Robinson Crusoe fühlen möchte, kann dies in Thailands Insel-Archipelen leicht verwirklichen, allerdings beinhaltet die Einsamkeit auch einen gravierenden Mangel an Ärzten und Krankenhäusern. Dies gilt nicht nur für die Inselwelt, auch auf dem Festland sind in den ländlichen Gemeinden die Arztpraxen und Kliniken recht dünn gesät. Zugleich lässt die Ausbildung des medizinischen Personals auf dem Land mitunter zu wünschen übrig.

Gute Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern suchen ihr Glück lieber in den Städten, denn dort winken eine wesentlich bessere Bezahlung und die weiteren Vorzüge des Stadtlebens. Wer in Thailand zum Arzt gehen muss oder will, wird in den größeren Städten des Landes eher fündig. Im Besonderen, wenn es sich um einen Facharzt handelt. Bezüglich der Ausstattung der Arztpraxen in den Städten Thailands lässt sich die jeweilige Infrastruktur durchaus mit Deutschland vergleichen. Thailand ist ein sehr beliebtes Land für den Medizintourismus, etwa eine Million Menschen reisen pro Jahr in das Land, um sich medizinisch behandeln zu lassen.  

In Thailand zum Arzt gehen ohne Krankenversicherung?

Wer in Thailand eine Arztpraxis betritt, wird, wenn er oder sie es nicht schon weiß, dazu aufgefordert, nach Landesitte die Schuhe auszuziehen. Je nach der Fachrichtung des Arztes kann auch hier wie in Deutschland das Wartezimmer recht voll sein. Es gibt aber ebenso die Möglichkeit der Terminvereinbarung, wobei gerade in städtischen Praxen die Ärzte Englisch sprechen, manchmal sogar Deutsch.

Arztbesuch in Thailand

Während Thailänder selbst eine kostenlose ärztliche Grundversorgung in Anspruch nehmen können, müssen Ausländer die Behandlungskosten und Medikamente selbst bezahlen, üblich ist Barzahlung, manchmal werden auch Kreditkarten akzeptiert. Sehr oft übersteigen die Preise der Medikamente die Kosten für die Behandlung. Trotzdem ist ein Arztbesuch in Thailand aufgrund des niedrigen Lohnniveaus keine teure Angelegenheit. 

In Thailand zum Arzt gehen mit Krankenversicherung?

Zwischen Thailand und Deutschland bestehen keine vertraglichen Vereinbarungen bezüglich der direkten Abrechnung von Versicherungsleistungen medizinischer Art. Wer also eine Auslandskrankenversicherung oder Reisekrankenversicherung vor Antritt der Reise abgeschlossen hat, muss trotzdem zunächst die Arzt- und Medikamentenkosten in Thailand auslegen und sie später zur Abrechnung beim Versicherer einreichen. Ausnahmen bilden oft stationäre Behandlungen. Ausreichende Barmittel sollten bei einer Thailand-Reise zur Verfügung stehen, denn das Eintreten eines Krankheitsfalles lässt sich nie vorhersagen, auch nicht im Tropenparadies.

Bei Abschluss einer Reisekrankenversicherung darf die Option der Rückholung mit eingeschlossen sein. Bei schweren Erkrankungen oder Unfallfolgen kann so unter Umständen veranlasst werden, dass der oder die Patientin mittels Ambulanzflug nach Deutschland verlegt wird. Die Reisekrankenversicherungen sind jedoch nicht immer gewillt, die Kosten auch tatsächlich zu übernehmen.

Absolut sicher und während des Fluges bestens medizinisch versorgt ist, wer sich von der Ambulanzflug-Zentrale heim holen lässt. Wir organisieren den von Bett zu Bett Transport aus Thailand nach Deutschland, unabhängig von Versicherungen. 

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