Ambulanzflug für Intensivpatient von Luanda nach Lissabon

Immer mehr Unternehmen gründen neue Standorte im Ausland und entsenden ihre Mitarbeiter dorthin, um den Betrieb vor Ort zu unterstützen. Doch was passiert, wenn ein Mitarbeiter im Ausland erkrankt oder verunfallt? In einem solchen Fall soll der Mitarbeiter meist so schnell wie möglich in die Heimat transportiert werden, um dort, im Beisein der Familie, eine bestmögliche Behandlung zu erhalten.

Luanda, Angola

So auch bei unserer Kundin aus Portugal: Ihr Mitarbeiter arbeitete bei einer Niederlassung in Luanda, der Hauptstadt des ehemaligen portugiesischen Kolonialstaats Angola. Dort erlitt er einen Schlaganfall, der so schwerwiegend war, dass er ins Koma fiel. Unsere Kundin wollte ihren Mitarbeiter schnellstmöglich nach Portugal verlegen lassen, weshalb sie sich an die Ambulanzflug-Zentrale wandte.

Planung

Nach der Anfrage begannen unsere Ambulanzflug-Experten mit der Planung des Ambulanzflugs. Da es sich bei dem Patienten um einen Intensivpatienten handelte, welcher während des Flugs beatmet werden musste, wurde ein Flugzeug benötigt, welches den Transport eines intensivpflichtigen Patienten zulässt.

Gemeinsam entschieden wir uns für einen Ambulanzjet vom Typ Bombardier Learjet 35. Um einen möglichst patientenschonenden Transport zu gewährleisten, kümmerten wir uns neben der Bereitstellung des Ambulanzflugzeugs auch um die Krankentransporte zum und vom Flughafen. Außerdem übernahmen wir die Einholung der erforderlichen Genehmigungen sowie die Kommunikation mit den Ärzten des aufnehmenden Krankenhauses. Somit stand einem erfolgreichen Ambulanzflug nichts mehr im Weg

Durchführung

Bombardier LEarjet 35

Am Einsatztag wurde der Patient von unserer medizinischen Crew am behandelnden Krankenhaus in Luanda abgeholt. Von dort aus ging es auf direktem Weg zum Quatro De Fevereiro Airport, wo der Bombardier Learjet bereits auf den Patienten wartete. Mit nur einem Tankstopp konnte das medizinische Team den Patienten nach knapp 9 Stunden am Lisbon Airport an die medizinischen Kräfte der Bodenambulanz übergeben. Weiter ging es zum Hospital de Santa Maria, wo der Patient nun weiterbehandelt wird.

Im Anschluss zeigte sich unsere Kundin sehr zufrieden über die schnelle Durchführung der Verlegung ihres Mitarbeiters. Wir wünschen dem Patienten und seiner Familie alles Gute und eine baldige Genesung.

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